Was koche ich im Oktober? 7 Tage Herbstküche aus der Erntebox
Was koche ich im Oktober? 7 Tage Herbstküche aus der Erntebox
Im Oktober verändert sich auch die Lust aufs Kochen. Salat allein ist oft nicht mehr genug, gleichzeitig muss es noch nicht jeden Abend der schwere Eintopf sein. Jetzt schmecken warme Ofengerichte, knusprige Kartoffeln, Kürbis, Eier und alles, was unkompliziert auf den Tisch kommt.
Und dann ist da noch die tägliche Frage: Was koche ich heute?
Deshalb gibt es diesmal keinen einzelnen Rezepttipp, sondern einen kompletten Wochenplan. Sieben einfache Gerichte für sieben Tage, die sich teilweise aufeinander aufbauen. Wer an einem Abend ein bisschen mehr vorbereitet, hat es am nächsten Tag leichter. Das spart Zeit, vermeidet unnötige Reste und macht die Frage nach dem Abendessen deutlich entspannter.
Viele der Grundzutaten bekommen Sie direkt in der Erntebox. Und falls beim Wochenplan plötzlich ein Ei mehr gebraucht wird als gedacht: Die Erntebox ist rund um die Uhr zugänglich und durchgehend gekühlt.
Der Wochenplan auf einen Blick
Montag: Ofenkürbis mit Feta und Spiegelei
Dienstag: Kürbis-Frittata mit den Resten vom Montag
Mittwoch: Knusprige Kartoffel-Ei-Pfanne
Donnerstag: Herzhafte Pfannkuchen mit Käse und Kräuterjoghurt
Freitag: Kartoffelsalat mit Ei und Senf-Joghurt-Dressing
Samstag: Apfel-Zimt-Pfannkuchen
Sonntag: Shakshuka mit Ei und knusprigem Brot
Die Mengen sind jeweils für etwa vier Personen gedacht.
Montag: Ofenkürbis mit Feta und Spiegelei
Ein Blech, wenig Vorbereitung und ein Abendessen, das nach deutlich mehr Aufwand aussieht, als tatsächlich dahintersteckt.
Zutaten
1 großer Hokkaidokürbis
4 Lieblings-Eier
200 g Feta
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
Paprikapulver
nach Geschmack Thymian oder Rosmarin
Zubereitung
Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Hokkaido waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Schale kann beim Hokkaido mitgegessen werden.
Den Kürbis in Spalten schneiden, mit Olivenöl und Gewürzen vermengen und auf einem Backblech verteilen. Etwa 25 bis 30 Minuten rösten, bis die Ränder leicht gebräunt sind.
Kurz vor Ende der Garzeit vier Spiegeleier braten. Den Kürbis mit zerbröseltem Feta und jeweils einem Spiegelei servieren.
Heute schon an morgen denken
Etwa ein Drittel des fertig gebackenen Kürbisses beiseitestellen und im Kühlschrank aufbewahren. Daraus wird am Dienstag die Frittata. So muss der Kürbis nur einmal geschnitten und der Backofen nur einmal dafür aufgeheizt werden.
Dienstag: Kürbis-Frittata aus den Resten
Der Kürbis von gestern bekommt heute einen völlig neuen Auftritt. Eine Frittata ist außerdem ideal, wenn noch kleine Mengen Gemüse, Käse oder Kräuter im Kühlschrank liegen.
Zutaten
etwa 300 g gebackener Kürbis vom Montag
6 Lieblings-Eier
50 ml Milch
80 g geriebener Käse
1 kleine Zwiebel
Salz und Pfeffer
frische Kräuter nach Geschmack
Zubereitung
Die Zwiebel fein schneiden und in einer ofenfesten Pfanne kurz anschwitzen. Den Kürbis in kleinere Stücke schneiden und dazugeben.
Eier und Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über das Gemüse geben. Den Käse darüberstreuen.
Bei niedriger Hitze einige Minuten stocken lassen und anschließend bei etwa 180 Grad für rund 10 bis 15 Minuten in den Backofen geben, bis die Eier vollständig gestockt sind.
Dazu passt ein grüner Salat.
Mittwoch: Knusprige Kartoffel-Ei-Pfanne
Bratkartoffeln und Ei gehören zu den Gerichten, für die es eigentlich kein großes Rezept braucht. Ein kleiner Trick macht den Mittwoch aber gleichzeitig zur Vorbereitung für Freitag.
Zutaten
1,5 kg festkochende Kartoffeln
4 Lieblings-Eier
1 große Zwiebel
etwas Öl
Salz und Pfeffer
Schnittlauch oder Petersilie
Vorbereitung
Alle Kartoffeln kochen, obwohl heute nur ungefähr zwei Drittel davon benötigt werden. Die restlichen Kartoffeln vollständig auskühlen lassen und für Freitag in den Kühlschrank stellen.
Zubereitung
Etwa 1 kg der gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Die Zwiebel würfeln.
Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kartoffeln zunächst möglichst ungestört braten. Erst wenden, wenn die Unterseite schön gebräunt ist. Zwiebeln dazugeben und weiterbraten.
Zum Schluss die Eier direkt über die Kartoffeln schlagen und entweder als Spiegeleier stocken lassen oder mit den Kartoffeln vermengen.
Mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken.
Donnerstag: Herzhafte Pfannkuchen mit Käse und Kräuterjoghurt
Pfannkuchen müssen nicht immer süß sein. Die herzhafte Variante ist ein schnelles Abendessen und lässt sich hervorragend mit dem füllen, was gerade im Kühlschrank vorhanden ist.
Zutaten
4 Lieblings-Eier
300 g Mehl
600 ml Milch
1 Prise Salz
etwas Öl zum Ausbacken
Für die Füllung:
150 g geriebener Käse
200 g Naturjoghurt
frische Kräuter
Salz und Pfeffer
nach Wunsch Salat, Gurke oder anderes Gemüse
Zubereitung
Eier, Mehl, Milch und Salz zu einem glatten Teig verrühren und einige Minuten ruhen lassen.
In einer Pfanne nacheinander dünne Pfannkuchen ausbacken. Noch warm mit Käse bestreuen.
Für den Kräuterjoghurt Joghurt mit fein gehackten Kräutern, Salz und Pfeffer verrühren. Die Pfannkuchen nach Geschmack mit Gemüse, Käse und Kräuterjoghurt füllen und zusammenklappen.
Küchentipp
Herzhafte Pfannkuchen sind eine gute Gelegenheit, kleine Gemüsereste aufzubrauchen. Ein paar gebratene Pilze, eine halbe Paprika oder etwas übrig gebliebener Salat müssen so nicht im Kühlschrank vergessen werden.
Freitag: Kartoffelsalat mit Ei und Senf-Joghurt-Dressing
Freitag darf es einfach sein. Die Kartoffeln sind bereits gekocht, deshalb steht dieses Abendessen in wenigen Minuten auf dem Tisch.
Zutaten
etwa 500 g gekochte Kartoffeln vom Mittwoch
4 Lieblings-Eier
½ Salatgurke
1 kleine rote Zwiebel
150 g Naturjoghurt
1 bis 2 TL Senf
1 EL Essig
Salz und Pfeffer
Schnittlauch
Zubereitung
Die Eier etwa 8 bis 9 Minuten kochen, abschrecken und pellen.
Kartoffeln in Scheiben, Gurke und Zwiebel klein schneiden. Joghurt, Senf und Essig zu einem Dressing verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kartoffeln und Gemüse vorsichtig mit dem Dressing vermengen. Die Eier vierteln und darauf verteilen. Zum Schluss Schnittlauch darübergeben.
Wer den Salat etwas durchziehen lässt, kann ihn auch schon morgens oder am Vorabend vorbereiten.
Samstag: Apfel-Zimt-Pfannkuchen
Nach fünf herzhaften Tagen wird es am Samstag süß. Die Apfelpfannkuchen funktionieren als spätes Frühstück, Mittagessen oder gemütliches Essen am Nachmittag.
Zutaten
3 Lieblings-Eier
250 g Mehl
500 ml Milch
2 Äpfel
1 TL Zimt
1 Prise Salz
etwas Butter zum Ausbacken
Nach Geschmack etwas Zucker oder Puderzucker
Zubereitung
Eier, Mehl, Milch und Salz zu einem glatten Teig verrühren.
Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen. Einige Apfelscheiben hineinlegen, kurz anbraten und anschließend eine Portion Teig darübergeben. Von beiden Seiten goldbraun backen.
Mit Zimt und nach Wunsch etwas Zucker servieren.
Noch besser im Oktober
Wer Nüsse zu Hause hat, kann Walnüsse oder Haselnüsse grob hacken, kurz ohne Fett in einer Pfanne rösten und über die fertigen Pfannkuchen geben.
Sonntag: Shakshuka mit Ei und knusprigem Brot
Am Sonntag endet unsere Woche mit einem Gericht, das direkt aus der Pfanne auf den Tisch kommt. Shakshuka besteht aus einer würzigen Tomatensauce, in der die Eier direkt gegart werden.
Zutaten
6 Lieblings-Eier
2 Dosen gehackte Tomaten
1 Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 TL Paprikapulver
etwas Kreuzkümmel nach Geschmack
Salz und Pfeffer
Brot zum Servieren
Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch und Paprika klein schneiden und in Olivenöl einige Minuten anbraten.
Die Tomaten dazugeben, würzen und die Sauce etwa 10 bis 15 Minuten leicht einkochen lassen.
Mit einem Löffel sechs kleine Mulden formen und jeweils ein Ei hineinschlagen. Einen Deckel auf die Pfanne setzen und die Eier bei niedriger bis mittlerer Hitze stocken lassen. Das Eigelb darf dabei gerne noch etwas weich bleiben.
Direkt mit knusprigem Brot servieren.
Auch hier gilt: Wenn noch Gemüse von der Woche übrig ist, darf es mit in die Pfanne.
Ein Einkauf, sieben Tage: Das brauchen Sie für den Wochenplan
Für alle sieben Gerichte zusammen werden ungefähr folgende Grundzutaten benötigt:
Eier: etwa 30 Stück
Kartoffeln: etwa 1,5 kg
Hokkaidokürbis: 1 großer
Äpfel: 2 Stück
Zwiebeln: 4 bis 5 Stück
Paprika: 1 Stück
Gurke: 1 Stück
Feta: 200 g
geriebener Käse: etwa 230 g
Naturjoghurt: etwa 350 g
Milch: etwa 1,2 Liter
Mehl: etwa 550 g
Dosentomaten: 2 Dosen
Brot: 1 Laib
Dazu kommen Vorräte wie Öl, Butter, Senf, Essig, Salz, Pfeffer und Gewürze.
Natürlich muss niemand den Plan von Montag bis Sonntag exakt einhalten. Die Rezepte funktionieren genauso gut einzeln. Wer die ganze Woche mitkocht, profitiert allerdings davon, dass einige Zutaten bereits vorbereitet sind.
Weniger planen, mehr genießen
Ein Wochenplan muss nicht bedeuten, dass sieben Tage im Voraus jede Mahlzeit feststeht. Oft reicht es schon, beim Kochen einen Tag weiterzudenken.
Den Kürbis heute etwas großzügiger aufs Blech legen. Ein paar Kartoffeln mehr kochen. Gemüse, das übrig bleibt, am Sonntag in die Shakshuka geben.
So entsteht aus wenigen einfachen Zutaten eine ganze Woche mit unterschiedlichen Gerichten und deutlich weniger Aufwand.
Und wenn Eier, Nudeln oder andere Lieblingsprodukte zwischendurch ausgehen, ist die nächste Erntebox rund um die Uhr zugänglich. Die Produkte werden dort bei konstanter Temperatur durchgehend gekühlt.
So kann der Wocheneinkauf ein bisschen entspannter werden und im Oktober bleibt mehr Zeit für die schönen Seiten des Herbstes.